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Masterstudiengang "Geotechnik und Infrastruktur im Bauingenieurwesen und in der Geodäsie" Fakultät Bauingenieurwesen und Geodäsie

Die Arbeitsgruppe Technologische Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern der Universität Hannover führt seit 1987 ein zweijähriges "Ergänzungsstudium für Geotechnik und Infrastruktur im Bauingenieur- und Vermessungswesen“ für Studierende aus Entwicklungsländern" durch.

Mit diesem Masterstudiengang können Bachelorabsolventinnen und -absolventen des Bauingenieurwesens (und verwandter Disziplinen) aus Entwicklungs- und Schwellenländern ihr Wissen vertiefen. Insbesondere in Geotechnik, Wasserbau und Straßenbau können Kenntnisse erworben werden, die in der Heimat der Studierenden zur Lösung von dortigen infrastrukturellen Problemen helfen können.

Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Programm sind ein abgeschlossenes Studium des Bauingenieurwesens mit dem Abschluss B.Sc. oder Vergleichbarem, eine mindestens zweijährige Berufserfahrung sowie gute Deutschkenntnisse, die zum Beginn des Studiums über einen DSH-Test abgefragt werden.

Ziel des Ergänzungsstudiums ist die Vermittlung des Standes der deutschen Bautechnik, die Anwendung deutscher Bautechnologien und deren Umsetzung in die Praxis. Neben insgesamt 12 Fachprüfungen, einer dreimonatigen wissenschaftlichen Arbeit ist als Abschluss des Studiums ein mindestens vierwöchiges Praktikum auf Baustellen und/oder in Konstruktionsbüros deutscher Baufirmen und/oder bei den Bauverwaltungen zu absolvieren.

Der erreichte Titel lautet: "Master of Science in Geotechnik und Infrastruktur (M. Sc.)"

Absolventinnen und Absolventen arbeiten in der Bauindustrie, in Consulting Büros, Bauverwaltungen, Forschungsinstitutionen und an Universitäten.

Letzte Änderung: 27.01.2011
 
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